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Änderungen 2016



Mehr Leistungen für Familien und Entlastung für Steuerzahler: 2016 bleibt den Steuerzahlern mehr Netto vom Brutto: Ab 2016 werden Bürgerinnen und Bürger jährlich um 1,5 Milliarden Euro entlastet. Verbesserungen für Familien kommen hinzu: Mehr Kindergeld, für Geringverdiener mehr Kinderzuschlag und für Alleinerziehende ein höherer Entlastungsbetrag. Der Einkommensteuertarif wird zum 1.1.2016 um 1,48 Prozent „nach rechts“ verschoben. Im Zuge der Kalten Progression begrenzt das auch „heimliche Steuererhöhungen“.

Steuer-Identifikationsnummer: Bei der Familienkasse angegeben werden muss, wenn man Kindergeld erhalten möchte, die Steuer-Identifikationsnummer des Elternteils, der den Kindergeldantrag stellt oder bereits Kindergeld bezieht und die Steuer-Identifikationsnummer des Kindes, für das man Kindergeld beantragt.

Bürokratie wird abgebaut: Angehoben werden die Grenzbeträge für die Buchführungspflichten im Handelsgesetzbuch und in der Abgabenordnung zum 1.1.2016. Von der Buchführungspflicht befreit und damit von unnötiger Bürokratie entlastet wird dadurch eine größere Zahl von kleinen Unternehmen als bisher.


Arbeit und Soziales

Mindestlohn:
Seit dem 1. Januar 2015 gilt in Deutschland ein gesetzlicher Mindestlohn von 8,50 Euro brutto je Zeitstunde. In einigen Branchen treten zum 1.1.2016 höhere Mindestlöhne in Kraft, z. B. für Dachdecker, in der Abfallwirtschaft und für Beschäftigte in der Aus- und Weiterbildung.

Kurzarbeitergeld wird vereinfacht: Gesetzlich geregelt ist ab 2016, dass das konjunkturelle Kurzarbeitergeld bis zu zwölf Monate von der Bundesagentur für Arbeit gewährt werden kann. Das Kurzarbeitergeld war in den vergangenen 35 Jahren auf sechs Monate befristet und wurde jeweils durch Verordnungen verlängert.

Rentenbeitragssatz 2016 unverändert: Der Beitragssatz in der gesetzlichen Rentenversicherung bleibt aufgrund der guten Finanzlage der Rentenkasse auch 2016 bei 18,7 Prozent.

Renteneintritt fünf Monate später: Die Altersgrenze für den Eintritt in die Rentenphase steigt seit 2012 schrittweise. Wer 2016 in den Ruhestand geht und 1951 geboren ist, muss über seinen 65. Geburtstag hinaus noch fünf Monate arbeiten um die Rente ohne Abschlag zu erhalten.

In den Sozialversicherungen gibt es neue Beitragsbemessungsgrenzen: Die Beitragsbemessungsgrenze in der allgemeinen Rentenversicherung West steigt ab 1.1.2016 von 6.050 Euro in 2015 auf 6.200 Euro im Monat. Die Beitragsbemessungsgrenze Ost steigt von 5.200 auf 5.400 Euro. In der Gesetzlichen Krankenversicherung erhöht sich 2016 die Versicherungspflichtgrenze auf 56.250 Euro jährlich (2015: 54.900 Euro). Eine private Krankenversicherung kann abschließen, wer mit seinem Einkommen über dieser Grenze liegt.

Sozialabgaben für Künstler stabil: Die Künstlersozialabgabe gilt für alle Unternehmen, die künstlerische und publizistische Leistungen verwerten. Sie bleibt auch 2016 mit 5,2 Prozent stabil.



Verbraucherschutz

SEPA – Endspurt für Privatleute:
Ab Februar 2016 können Privatleute Überweisungen nur noch mit der internationalen Bankkontonummer vornehmen. Denn auch für private Kunden läuft nun die Übergangsregelung zum einheitlichen Zahlungsverkehr im Euroraum ab.